Familienspiele

Familienspiele
Murmelspiele dienen traditionell der Kommunikation zwischen Menschen jeden Alters, jeder Hautfarbe, Sprache, Religion und Weltanschauung.
Sie sind sehr schnell zu erlernen, müssen von Mal zu Mal verhandelt werden, sind billig in Anschaffung und Betrieb und lassen sich fast überall spielen.
Meist sollte man dabei eigene Murmeln einsetzen und damit gewinnen oder verlieren können, das erhöht den Reiz.


Hier ein paar Anregungen:


Zielkugel
Spieler: 4 bis 10, ein Bankhalter.
Murmeln: Gleiche Anzahl für jeden (3, 4 oder 5), kann die Bank ausgeben.
Spiel: Der Bankhalter setzt eine Murmel in die Mitte des Kreises (oder auf dem Tisch), die anderen zielen reihum danach. Wer die Zielkugel trifft, kann sie behalten, der Bankhalter setzt eine neue. Was daneben geht, kassiert die Bank. Die Bank kann Kredite geben und Anleihen aufnehmen, und dabei Zinsen aushandeln. Auf Teppichen oder Tischtüchern geht es besser als auf glatten Oberflächen. Wer zuletzt noch Murmeln hat, ist Sieger. Jeder sollte einmal Bankhalter sein. Das Spiel eignet sich hervorragend für Familien mit unruhigen Kindern, die im Restaurant auf's Essen warten.


Klickern und Spannen
Spieler:4 bis 8
Murmeln:Eine große Murmel; außerdem hat jeder Spieler eine eigene, normale Murmel.
Spiel:Ein Spiel für unterwegs, auf dem Schulweg oder beim Spaziergang. Einer wirft die große Murmel ein paar Schritte voraus; alle bleiben stehen und werfen mit ihren Murmeln nach der großen.
Wer auf Handspannweite herankommt (spannt) oder sie trifft (klickert), ist Sieger, bekommt die große Murmel und darf als nächster werfen. Achtung, jeder merkt sich, wo seine eigene liegt, sonst gehen leicht Murmeln verloren.


Murmelraten
Spieler: 4 bis 8, einer ist der Frager.
Murmeln: Jeder Spieler hat einige Murmeln oder Steinchen
Spiel: Der Frager versteckt eine Anzahl Murmeln in der Hand und fragt die anderen mit einem Vers, wieviele es sind. Zum Beispiel:

Mäuse, Ratten, Schaben,
wer's rät, der soll sie haben!

Wer richtig rät, bekommt sie alle und ist in der nächsten Runde der Frager, wer falsch liegt, zahlt dem Frager die Differenz zur richtigen Anzahl aus. Jeder sollte einmal als Frager drankommen.


Diese Spiele und noch viele mehr finden Sie im Büchlein "Eine runde Sache" von Andreas vom Rothenbarth.

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